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Sieht aus wie Fleisch, fühlt sich an wie Fleisch und schmeckt wie Fleisch, geht das?

283 Millionen Tonnen Rind, Schwein, Geflügel, Schafe und Ziegen konsumiert der Deutsche in einem Jahr.

Ein Ende ist nicht in Sicht.

Das hat nicht nur Negativ-Effekte für die Tierhaltung, sondern auch für die Gesundheit des Menschen und für die Umwelt.

Darin steckt nicht nur eine Herausforderung für den Planeten, sondern auch eine wirtschaftliche Chance.

Eines der Vorzeigeinvestments: Beyond Meat.

Beyond Meat bietet Hühnchen, Rindfleisch und neuerdings einen Burger an, der aus Erbseneiweiß, Rote-Beete-Saft,

Chia-Samen und anderen pflanzlichen Zutaten besteht.

Wenn es so schmeckt, wie es aussieht, bleibt zu hoffen dass Beyond Meat bald nach Deutschland expandiert

Der Fleischproduzent PHW wird Vertriebspartner von Beyond Meat. Bald soll es den gehypten US-Burger aus Fleischersatz auch in Deutschland geben.

In den USA ist Beyond Meat ein gehyptes Startup.

Eine illustre Runde an Investoren von Leonardo DiCaprio bis Bill Gates steckte insgesamt bereits 72 Millionen US-Dollar

in den Hersteller von pflanzlichem Fleisch. Nun kommt der Beyond Meat Burger auch nach Deutschland.

Die PHW Gruppe, der Mutterkonzern des deutschen Geflügelfleisch-Marktführers Wiesenhof,angekündigt, den Burger exklusiv in Deutschland zu vertreiben.

Geplant ist ein Start in der Systemgastronomie.

UPDATE:

Anders als in Supermärkten wie Edeka, Rewe oder Kupsch sind die Burger-Pattys von Beyond Meat in deutschen Großmärkten wie Metro bereits erhältlich. Darum können auch einige Restaurants schon jetzt den fleischlosen Burger anbieten.

Ursprünglich sollten die Beyond Burger über den deutschen Vermarkter Wiesenhof bereits im August 2018 in Deutschland starten, nun wird das Frühjahr 2019 für den großen Marktstart angepeilt. Der Firma Beyond Meat kam dabei der Hype in den Weg.

Kein Tier, aber durchaus Kalorien

Das Burger-Patty, das vor allem aus Erbsenprotein besteht, ist im Gegensatz zum Fleisch allerdings vegan. Außerdem kommt kein Soja und keine Geschmacksverstärker zum Einsatz und der Burger ist glutenfrei.

In Sachen Kalorien und anderer Nährwerte unterscheidet er sich letztlich kaum von einem normalen Patty aus Fleisch. Wirklich gesund ist der Burger also nicht: Immerhin kommt er jedoch ohne tote oder gequälte Tiere aus. Letztlich punktet der Burger gegenüber echtem Fleisch vor allem mit seiner besseren Nachhaltigkeit im Vergleich zu Rindfleisch.

Fleisch von Kuh und Ochse ist nämlich durch einen hohen Ressourcenaufwand in Form von zum Beispiel Nahrung, Wasser und Platz ein großes Problem in Sachen Klimawandel und Umwelt.

 

https://www.youtube.com/watch?v=uWfEFfwzRmo

 

 

 

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